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SOLA 2021 - Tag 9, Freitag 23. Juli 2021

Der Morgen startete gewöhnlich mit einem leckeren z’Morge. Gleich darauf begann ein Postenlauf. Wassertransport, Blachen tragen, Blachen falten, Hindernislauf und Jasskarten-Memory mussten die Kinder bestreiten.

Danach fand der alljährliche Tanzblock statt – Cotton Eye Joe, Saturday Night, Sing Hallelujah und Macarena durften natürlich nicht fehlen.

In der Zwischenzeit sind die restlichen Leitenden wieder eingetrudelt. Doch bevor sie den Kindern Informationen gaben, mussten sie zuerst Energie tanken und etwas essen.

Nach dem Essen gab Estelle, die Clan-Anführerin von Vozdukh, bekannt was sie am gestrigen Tag herausgefunden haben. Natürlich hatten viele den Verdacht, dass unsere bereits bekannten Entführer dahintersteckten.


Jedoch spürten die Leitenden diese auf und mussten Antworten aus ihnen herauskitzeln. Es stellt sich raus, dass dieser Plan nicht von ihnen stammte – sie gaben uns einen Tipp, welcher uns aber nicht viel nützte. Wir hatten den Verdacht, dass jemand von unserer Schar der Auftraggeber sein musste. Plötzlich schrie Simon, der Clan-Anführer von Tierra: «Hey Cyrill, wieso hesch du so viel Geld i de Täsche?» Nach dieser Frage sprang er davon. Er hatte keine Chance, alle rannten hinterher und konnten ihn in Gewahrsam nehmen. Gefesselt brachten wir Cyrill zum Sarasani und banden ihn um den Masten. Alle stellten sich die Frage: Wieso hat er das getan? Es war doch sein Vorschlag die Mafiagruppen wieder zu vereinen und zusammenzuarbeiten.


Er sagte uns, dass das viele Geld so verlockend war und er mit diesem Verdienst wieder eine eigene Mafia gründen wollte. Trotzdem mussten sich die Leitenden eine angemessene Strafe überlegen. Wir entschieden uns, dass jedes Kind einen Becher Wasser über ihn schütten darf – die Leitenden leerten ihm schlussendlich zwei ganze Tasen über den Kopf.

Da das endlich geklärt war, begann nach dem Abendessen der erste Abbau. Das Küchen- und Leiterzelt, der Sarasani, die Bank Akeles, einer der WC’s und die Sauna wurden abgebrochen.

Am Abend packten die Kinder ihre Taschen und bereiteten sich für die morgige Wanderung vor. Als alle ihr Zeugs zusammen hatten, schlüpften die Kinder in den warmen Schlafsack.

Unser Lager ging schnell vorbei.

Morgen ist es schon wieder vorüber. Trotzdem freuen wir uns auf zu Hause und träumen von allen Erlebnissen, welche wir im Lager erlebt haben. Guet Nacht mitenand!

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