Jungwacht Sola'20, 2. Tag

Aktualisiert: Juli 11

Am ersten Morgen auf dem Lagerplatz wurden wir von der Sonne geweckt. Nach dem Morgenessen ging es auch schon los mit der Ausbildung zu einem Wikinger.


Da die Wikinger ihre Schiffe bei einem ihrer Raubzüge verloren hatten, waren sie gezwungen, ins Landesinnere zu fliehen. An der Küste hätten sie viel zu viele Feinde gehabt. Da sie alles auf dem Schiff verloren haben, mussten sie neue Wikinger suchen. Mit der Hilfe dieser neuen Wikinger hoffen sie, dass sie wieder nach Hause zu ihren Familien segeln können. Sie fanden in Kirchberg 33 motivierte junge Männer, welche nun als Wikinger ausgebildet werden. Mit diesen sind sie an diesen geheimen Ort gezogen, wo sie von ihren Gegnern nicht aufgespürt werden konnten.

Zmorge im Sola der Jungwacht

Heute stand viel Sport auf dem Programm. Mit einem Wikingerhelm-Schiise, wurden die jungen Wikinger aufgewärmt. Danach wurden vier Gruppen gebildet. In den Gruppen bestritten sie ein kleines Turnier bestehend aus einerseits aus Jasskartenblachenrugby und andererseits aus Hindernisparcours-Wassertragen bestand. Beim Jasskartenblachenrugby wurde sehr viel gerammelt und gekämpft um jeden Ball. Der Sieg wurde keiner Gruppe geschenkt. Beim Wassertragen ging es ein bisschen mehr um Geschicklichkeit und Geschwindigkeit. Es ging darum, möglichst kreativ Wasser in einem Becher durch einen Parcours zu transportieren. Die geschickteste Gruppe war bei diesem Posten sehr im Vorteil. Die Gewinnergruppe aus dem morgendlichen Tournier durfte am Mittag zuerst das Mittagessen fassen.


Nach einer guten Stärkung aus der Küche starteten wir in den Nachmittag. Ein guter Wikinger muss sich auch immer und überall orientieren können. Bei einem Posten Kartenkunde lernten die jungen Wikinger, wie man sich mit einer Karte und einem Kompass oder den Sternen überall zurechtfinden kann. Knoten knöpfen ist für ein Wikinger auf dem Schiff ein Muss. Bei einem erfahrenen Knöpfmeister lernten sie die wichtigsten Knoten wie z.B. den doppelten Achter-, den Maurer- oder den Mastwurf-Knoten. Für diejenigen, welche noch mehr wissen wollten, bestand die Möglichkeit noch viel schwierigere Knoten zu lernen.


Für eine Wikinger-Unternehmung muss man auch ein einfaches Zelt schnell und effizient errichten können. Den jungen Wikingern wurde deshalb der Aufbau eines einfachen Gotthardzelts gezeigt, weches sie auch gleich zur Übung selbst aufbauen konnten.

Kampf um den Blachenrugby

Nach dem Nachtessen war eigentlich ein gemütlicher Spieleabend geplant. Dieser fiel aber wortwörtlich ins Wasser. Es begann stark zu regnen und alle waren damit beschäftigt, die Zelte der jungen Wikinger durch Legen eines Wassergrabens trocken zu halten. Danach waren die Zelte der Oberwikinger an der Reihe, um die wir ebenfalls einen Graben zogen um das Regenwasser abzuleiten. Zuletzt banden wir das Blachen-Dach des Sarasanis an den Sarasanimast, damit es bei einem heftigen Sturm keine grosse Angriffsfläche bot und nach dem Sturm einfach wieder aufgezogen werden konnte. So ging der zweite Tag unseres Lagers bereits mit einem kleinen Abenteuer zu Ende.


Tapfer & Treu


Lagerleiter

Simon Scheiwiller


Wir sind nicht nur bei schönem Wetter draussen

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