Jungwacht Sola'20, 5. Tag

Aktualisiert: Juli 17

Heute war ein ganz spezieller Tag, denn wir mussten so schnell wie möglich vom Lagerplatz verschwinden. Was war geschehen?


Wir kamen nach einem Geländespiel wieder auf den Lagerplatz. Die Küche fragte uns ganz beiläufig, ob wir noch Besuch erwarteten, da sie jemanden im Wald gesehen hatten. Wir waren verblüfft und verneinten dies. Als wir alle zusammen in den Wald rannten, fanden wir dort niemanden vor, nur etwas liess auf die Anwesenheit eines Eindringlings schliessen: Eine mysteriöse Notiz auf einem Zettel. Es war eine Art Tagebucheintrag den der Spion offensichtlich verloren hatte. Dies war allerdings unser grosses Glück, denn die Notiz lautete


«Habe das Lager der Wikinger gefunden. Es ist in Flums. Schickt Verstärkung von rund 90 Mann. Angriff am besten am 13. Juli. Wetter und Lage ist günstig.»


Nun wussten wir, dass wir einen Angriff eines überlegenen Gegners zu erwarten hatten. Diesem Angriff waren wir nicht gewachsen. Wir entscheiden uns darum, am Tag des Angriffs sehr früh aufzubrechen um den Lagerplatz zu verlassen und den Angriff ins Leere laufen zu lassen. Zudem teilten wir uns in die verschiedenen Gruppen auf, um eine Verfolgung praktisch unmöglich zu machen. Am folgenden Tag wollten wir uns auf den Mittag wieder auf dem Lagerplatz treffen, wenn unsere Gegner hoffentlich bereits wieder verschwunden waren.


Also standen wir eine Viertelstunde früher als sonst auf und machten uns bereit, um eine Nacht in einem Blachen-Zelt zu verbringen und selber über dem Feuer zu kochen. Nach eine schnellen Zmorge und einem gut koordinierten Mittagsbrot schmieren, brachen wir schon auf. Alle halfen mit und trugen einen Teil des Materials. Die älteste Gruppe versteckte sich in Pfäffikon SZ im Alpamare und genossen ihren letzten SoLa-Hike als Lagerteilnehmer. Wir freuen uns, sie als motivierte neue Leiter wieder in der Jungwacht zu sehen.

Die Gruppen der ersten und zweiten Sekundarstufe waren in der Gegend Weesen unterwegs und die Gruppen der 5. und 6. Klasse wanderten Richtung Chapfensee, um sich dort ein Nachtlager zu suchen. Die Gruppen der 3. und 4. Klasse brach Richtung Walenstadterberg auf und sie schlugen ihr Lager unter dem Brisi auf.

Sobald alle ihren Platz gefunden hatten, wurde über dem Feuer gekocht. Es gab feine Älplermagaronen mit feinem Apfelmus. Anschliessend bauten alle ihr Biwak auf und pufften sich ein. Dabei hatte jede Gruppe eine eigene Technik, um ihr Zelt aufzubauen. Nach einer trockenen Nacht wachten alle mehr oder weniger ausgeruht wieder auf.

Nun wurde das mitgebrachte Morgenessen zubereitet und dies konnte sich wirklich sehen lassen. Brot mit Konfitüre oder Schokoladenaufstrich, Orangensaft und Milch.

Um rechtzeitig für das Mittagessen wieder auf dem Lagerplatz zu sein, mussten die Gruppen nach dem Frühstück schon loslaufen.


Doch nun kam der grosse Schock. Als wir auf dem Lagerplatz ankamen, rannte uns bereits die Küche entgegen. Der Lagerplatz war völlig verwüstet. Es waren Häringe bei Zelten ausgezogen worden, die Seile beim Sarasani waren gelöst und Bänke und Tische waren umgeworfen. Doch der grösste Verlust war bei der Küche zu beklagen. So war ein Mitglied der Küchenmannschaft verschwunden. Er war alleine auf dem Lagerplatz zurückgeblieben Nur noch seine Schuhe wurden auf dem Platz gefunden.


Als wir den Lagerplatz wieder einigermassen herrichteten, fand ein Wikinger einen Brief, den er vor versammelter Mannschaft vortrug. «Wir haben euer Lager gefunden und wollten euch angreifen. Leider wart ihr aber nicht hier und darum haben wir alles verwüstet, um euch eine Warnung zukommen zu lassen. Auch haben wir euren Kameraden überrascht und entführt. Wenn ihr ihn wiederhaben wollt, kommt nach Chur, um mit uns über den Preis seiner Freilassung zu verhandeln.»

Es waren alle noch sehr müde und erschöpft von den zwei langen Wanderungen und der Nacht draussen und so entschieden die Oberwikinger nur eine kleine Delegation von alten Wikingern zu schicken, um mit den Räubern zu verhandeln. Fjell, der Häuptling der Wikinger, würde in der Zwischenzeit zusammen mit der ältesten Gruppe das Kommando über das Wikingerlager übernehmen.


Während die Abgesandten der Delegation sich für die Reise nach Chur bereit machten, stellten die anderen den Lagerplatz wieder her und besprachen zusammen, wer welche Aufgaben der Leiter übernahm. Nun brachen die Oberwikinger auch schon auf um so schnell wie möglich unseren Kameraden zu befreien.



Tapfer & Treu


Lagerleiter

Simon Scheiwiller

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